von Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Juli 2025
Ein Kleinbus führte uns am Freitag nach Katahrinaberg (1245 m) im Schnalstal. Von dort gingen wir auf dem Meraner Höhenweg durch schattige Lärchenwälder ins Pfossental. Nach Vorderkaser und Mitterkaser gelangten wir zum Eishof (2071 m), wo wir übernachteten.
Am Samstag setzten wir den Weg durch das Pfossental fort, vor uns erblickten wir die Bergkulisse von etlichen 3000er-Gipfeln. Auf dem alten gleichmäßig ansteigenden Militärweg gelangten wir auf das Eisjöchl (2895 m) und zur knapp darunter liegenden Stettiner Hütte (2875 m). Ein Teil der Gruppe entschied sich trotz der inzwischen wolkenverhangenen Berge und möglicher Niederschläge mit Tourenleiter Peter die Hohe Wilde (3480 m) zu besteigen. Obwohl uns die ansonsten herrliche Aussicht verwehrt blieb und sich nur kurzzeitig einige Wolkenfenster öffneten, hat sich die Mühe des Aufstiegs gelohnt. Wir übernachteten in der Stettiner Hütte.
Am Sonntag ließen wir uns den Sonnenaufgang um 5.30 nicht entgehen, den wir vom nahe gelegenen Eisjöchl genossen. Nach dem Frühstück bestiegen wir den westlich der Stettiner Hütte gelegenen Hausberg, den Steinbock (knapp über 3000 m), wo wir – wie vom Namen des Gipfels auch nicht anders zu erwarten – mehrere Steinböcke beobachten konnten. Dann stiegen wir von
der Stettiner Hütte nach Pfelders ab. Unterwegs kann man sehr gut die vom eiszeitlichen Gletscher geformte Landschaft mit ausgedehnten Gletscherschliffen beobachten. In Pfelders hat uns dann der Kleinbus wieder abgeholt.












